Fairness - Eine Welt
Liberia - Schutz der tropischen Wälder
Wissenstransfer - University of Liberia
Fairness - Chancengleichheit
Faire Preise in der Landwirtschaft
Fairer Wettbewerb
Mindestlohn - Gerechtigkeit
Fairer Umgang der Generationen

 


Aus der Krise hilft nur Grün - Bundestagswahlprogramm 2009:

Gute Arbeit und faire Löhne – Gerechtigkeit und Nachfrage stärken

  1. Wir wollen Arbeit, die Menschen als gut empfinden und die fair bezahlt ist. Wir wollen kein »Working poor«. Dass Menschen gezwungen sind, für drei Euro Stundenlohn zu arbeiten, ist unwürdig und es ist zynisch, diese Form von Ausbeutung mit dem Hinweis auf Arbeitsproduktivität rechtfertigen zu
    wollen. Mit einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von wenigstens 7,50 Euro je Stunde wollen wir sicherstellen, dass man von seiner Arbeit auch leben kann.
  2. Arbeitslose Menschen brauchen faire Spielregeln und ein Anrecht auf eine individuelle und passgenaue Förderung, die Motivation und Bestärkung
    in den Mittelpunkt stellt.

Fairer Welthandel

  1. Eine gerechte Welthandelsordnung ist zentraler Baustein des Neuen Gesellschaftsvertrags. In der Agenda der Welthandelsorganisation (WTO) darf nicht länger die Handelsliberalisierung einseitig im Zentrum stehen. Wir wollen vielmehr anerkannte Umwelt-, Sozial- und Arbeitsstandards verankern, statt diese durch die WTO in Frage zu stellen.
  2. Überproduktion in den Industrieländern zerstört volkswirtschaftliche Werte und regionale Wirtschaftskreisläufe weltweit. Darum setzen wir uns für die unverzügliche Abschaffung aller Exportsubventionen ein.
    (S.138)
  3. Zur globalen Gerechtigkeit gehört, dass wir keinen Agrokraftstoff tanken, für den Menschen hungern und Regenwälder abgeholzt werden.
  4. Fairer Handel und Qualitätssiegel auf höchstem Niveau zum Schutz von Mensch und Umwelt sind Ziel GRÜNER Politik. Umweltabkommen wie das Übereinkommen über die biologische Vielfalt müssen uneingeschränkt Vorfahrt vor Handelsregeln haben.
    (S.208)