Leben heißt leben lassen.
1961 in München geboren, aufgewachsen in Großhadern (München) und Germering, lebe ich, verheiratet, Vater von drei Kindern (12, 15 und17 Jahre) heute im Berchtesgadener Land in Piding.
Als naturverbundener Großstadtmensch und begeisterter Bergsteiger habe ich in München Forstwissenschaften studiert, weil mich die breite ökologisch-naturwissenschaftliche Ausbildung und die Wälder in ihrer Vielfalt fasziniert haben. Der ökonomische Erfolg ist in der Waldbewirtschaftung besonders eng mit der Beachtung der ökologischen Rahmenbedingungen verbunden.
Wer den Profit vor die Natur stellt, hat auf Dauer das Nachsehen.
Wer den Wald erfolgreich bewirtschaften möchte, muss sich von kurzfristigem Gewinnstreben verabschieden, muss lernen zu beobachten, ist auf die Lebensleistungen der Eltern- und Großeltern angewiesen und erhält mit seinem Handeln die Erfolgschancen der Kinder und Enkelkinder.
Politik ist eine große Herausforderung, die mich gereizt hat. Grüne Politik ist mehr als das: man steht selten auf der Seite der einfachen und bequemen Lösungen. Allerdings bietet grüne Politik mir auch die Möglichkeit mich einer Sache stärker inhaltlich zu widmen, als ihrer politischen „Verkaufbarkeit“.
Meine wissenschaftlichen und beruflichen Inhalte haben sich bisher um die Wälder unserer Erde gedreht. Eine Reise in den Semesterferien zu den Wäldern des Amazonas in Ecuador während meines Studiums hat zur Entscheidung geführt nach dem Diplom das Aufbaustudium „Forstwirtschaft in den Tropen und Subtropen“ an der Universität Göttingen zu absolvieren. In dieser Zeit gewann ich einen differenzierten und tiefen Einblick in die artenreichsten Wälder der Welt.
Vielfalt ist das nachhaltigste Konzept der Natur, nur sie garantiert dauerhaften Erfolg.
Die Problematik, Dynamik und Nutzung dieser tropischen und subtropischen Wälder standen ebenso im Mittelpunkt meiner wissenschaftlichen Tätigkeit, wie die Fragen nach einem fairen Handel mit den Rohstoffen aus den sich entwickelnden Ländern. Dabei spielte auch die Verantwortung der Industrieländer den illegalen Holzeinschlag zu verhindern und die anhaltende Waldvernichtung zu stoppen eine wichtige Rolle.
Forschungsarbeiten und die Zusammenarbeit mit anderen Universitäten zum Thema der nachhaltigen Nutzung von Wäldern, zur Holzqualität von Plantagenhölzern sowie zur Holznutzung als regionaler Wirtschaftsfaktor haben mich in den letzten Jahren immer wieder in viele verschiedene Länder geführt.
Nach der Promotion am Institut für Holzforschung in München und der Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter zum Thema der Bedeutung der Holznutzung für den Klimaschutz, folgte 2001 der Ruf als Professor für Holztechnologie und Ökologie an die Fachhochschule Salzburg.
Die Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind heute Holzkunde und Holztechnologie, Holzmodifikation, die ökologische Bewertung von Holz und Holzprodukten sowie die Rolle des Holzes als regionaler Wirtschaftsfaktor.
Vom Wald lernen heißt wachsen lernen – was zählt ist nicht Höhe und Masse sondern Stabilität.
All meine Erfahrungen haben eines klar gemacht. Die Konjunktur Gutes zu sagen ist immer hoch, die Bereitschaft Gutes zu tun aber stets niedrig.
Deshalb:








